Ernst, ich erzähle dir jetzt ganz exklusiv die Geschichte, wie ich mich heute zum ersten Mal anschickte, einen erotischen Massagesalon zu besuchen.
Von >>38947 inspiriert verbrachte ich fast 2 Wochen damit, mir ein nahegelegenes Etablissement auszusuchen, mich zwischen den verschiedenen Dienstleistungen zu entscheiden und auf einen geeigneten Zeitpunkt zu warten. Die Wahl fiel schließlich auf Heute vormittag, eine halbe Stunde Body-to-Body, ohne mich sonst irgendwie vorher vorzubereiten. Gestern und heute morgen beschäftigte mich dann nur noch ununterbrochen die Frage "Mach ich's wirklich? Will ich das wirklich? Will ich für etwas bezahlen, dass ich mir auch selbst für umsonst machen kann?". Schließlich wuchsen die Zweifel bis hin zu abstrusen Gedanken wie "Was, wenn die Polizei eine Hausdurchsuchung oder das Ordnungsamt eine Kontrolle oder das Gewerbeamt eine Prüfung beginnen, während ICH GERADE DA BIN? Alle würden mich sehen! Ich kenne sogar 1-2 Leute in solcherley Ämtern, was wenn diese zufällig dabei wären?".
Aber es gelang mir, solche Horrorgedanken wegzuschieben. Über den voraussichtlichen Erfolg der Massage machte ich mir eh keine Illusionen: ich würde zum ersten Mal von einer Frau angefassst werden, das könne ja nur als Fersagen enden. Ich könne froh sein, wenn ich da wieder rausginge ohne mich vollständig zu blamieren, eine frühzeitige Ejakulation plante ich bereits fest ein. Das ganze sollte schließlich auch nur als Vorbereitung auf den (hoffentlich) eines Tages zu erwartenden, ersten, echten Sex dienen. Ich wollte mich daran gewöhnen, in Gegenwart einer fremden Frau nackt zu sein und von ihr angefasst zu werden, und das würde ja selbst dann teilweise der Fall sein, wenn ich nach 10 Minuten heulend rausrennen würde.
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